Das Projekt
In den Industrieländern werden die sozialen Netze löchrig. Das Gefühl sozialer Ver-Unsicherung nimmt zu. Sichere Arbeitsplätze werden selten, und selbst wer Arbeit hat, ist immer weniger gegen Lebensrisiken abgesichert. Zugleich setzt sich weltweit eine „aktivierende Sozialpolitik“ durch, die Selbsthilfe und Eigenverantwortlichkeit von den Einzelnen einfordert.
Das Projekt will soziale Unsicherheit und Verunsicherung (Prekarisierung) in Osteuropa und den sogenannten Entwicklungsländern mit denen in Deutschland vergleichen: Können wir Lebensweisen entdecken, die nicht nur individuell bereichernd, sondern auch sozial verträglich und ökologisch zukunftsfähig sind?
Ausführliche Projektbeschreibung »
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13. May 2008Call Center in den Philippinen, Indien und Deutschland und die Organisierungsfrage
- Einladung zum Seminar am 21.06., 11:00 - 17:00 Uhr, Hagen -
In Deutschland gelten Call Center eher als Phänomen prekärer gewordener Berufsbiographien - und sind verbunden mit der Hoffnung auf eine nur vorübergehende Beschäftigung. Dies macht die Organisierung von Call-Center-Agents schwierig. Ganz anders scheint es in den Philippinen und Indien zu sein.
Workshop “Standort Innenstadt” -
Soziale Unsicherheit und Raum
14. November 2007
Freitag, 07.Dezember 2007, 15-19 Uhr, Frauenstr. 24, Münster
Darum geht es…
Ich kann die Leute doch nicht erschießen, entgegnete die Hanauer Oberbürgermeisterin 1996 auf die Beschwerde über das geschäftsschädigende Verhalten durch die Anwesenheit von Obdachlosen. Dabei hat ein Kampf um den öffentlichen Raum schon längst begonnen.
Prekarität??? - Wie behandelt man das denn? / ¿¿¿Precariedad??? – ¿Cómo tratarla?
20. August 2007Soziale Unsicherheit und Verunsicherung – der Versuch einer Definition
Von der Planungsgruppe „Überleben hoch drei“
„Mögest Du in der Zeit der großen Umwandlungen leben.“ (Chinesischer Fluch)
In diesem Text sollen folgende Punkte bearbeitet werden:
Erstens soll der Begriff Prekarität definiert werden; was genau fassen wir unter Prekarität und was nicht? Zweitens wollen wir erklären, was wir unter „Normalität der Prekarität“ verstehen, da diese eine zentrale Ausgangsthese für das angestrebten In-Beziehung-Setzens von Entwicklungen in ‚Nord’ und ‚Süd’ ist: In weiten Teilen der Welt, insbesondere in den Ländern des Südens, war und ist der Zustand der Prekarität ein Normalzustand. Drittens gehen wir davon aus, dass das Zuweisen von Verantwortung an den Einzelnen (Responsibilisierung) und die zunehmende Flexibilisierung der Gesellschaft ein Produkt neoliberaler Regierungsführung ist - wir sind uns aber nicht sicher, ob dies nur schlecht ist oder auch sein Gutes hat. Kann die zunehmende Eigenverantwortlichkeit eventuell auch als Chance verstanden werden? ——————————————————————
„Que vivas en tiempos de grandes cambios.“ (maldición china)
En este texto se trabajarán los siguientes puntos.
En primer lugar, se ha de definir el concepto de “precariedad”, es decir, se ha de delimitar qué entendemos bajo precariedad y qué no. En segundo lugar, queremos explicar qué entendemos bajo “normalidad de precariedad“, puesto que ésta es la tesis de partida central para el aspirado ponerse-en-contacto con los desarrollos en el `Norte’ y `Sur’: En vastas partes del mundo, en especial en los países del Sur, el estado de precariedad fue y es todavía un estado normal. En tercer lugar, nos basamos en que la asignación de la responsabilidad frente a los particulares (Responsabilización) y la creciente flexibilización de la sociedad son un producto de la conducción del gobierno neoliberal – nosotros no estamos seguros acerca de si esto es malo o si esconde algo positivo. ¿Puede también la creciente auto-responsabilidad ser eventualmente entendida como chance?
Workshop Sorgenfrei ins Ungewisse?
2. April 2007Individuelle und politische Strategien gegen Prekarität weltweit
Samstag, 12. Mai 2007
11-18 Uhr
Die Börse, Wuppertal
Programm unter: asienhaus.de/public/Sorgenfrei.pdf
Darum geht es…
Ziel des Workshops ist es, Antworten auf die Fragen zu finden,
a) wie der Umgang mit Unsicherheit in einem Land des globalen Südens (Philippinen) sich von dem in Deutschland unterscheidet und
b) ob Verunsicherung tatsächlich soziale Organisierung und solidarische Aktionen ver- bzw. behindern.